3.1 Vorstellung und Vita der Stute "Shine Bright", Teil 33.1 Vorstellung und Vita der Stute "Shine Bright", Teil 3

Nach dem Reiten koppt sie, wenn die Stunde aufregend war oder etwas schiefgelaufen ist. Sie ist sehr sensibel aber auch stur und versucht auch, sich den reiterlichen Hilfen zu entziehen. Sie kann sich höchstens 20 Minuten konzentrieren und braucht dann eine Pause. Bemerkenswert ist auch, dass sie sehr seidiges Fell hat, wenig Winterfell bekommt, sich aber im Sommer oft den Schweif scheuert und unter dem Bauch quasi von Kleinstfliegen und Kriebelmücken zerfressen wird. Auch bekommt sie schnell Pusteln und Beulen, wenn sie nicht die Möglichkeit hat, sich bei großem Insektenbefall in den Stall zu stellen. Die Hufe werden immer besser, sind aber immer noch sehr trocken. Die Spalten sind deutlich schmaler geworden im letzten Jahr. Sie wurde mit Algenpellets gefüttert und bekam das Schüssler-Salz Nr. 11, (Silicea) zur Verbesserung von Haar und Huf. Zur Optimierung der Darmflora bekam sie Kanne Fermentgetreide, welches der Übersäuerung entgegenwirkt.

 

In den ersten 1 1/2 Jahren hatte sie 3-4 Kolikanfälle, die aber jeweils mit einmaliger Gabe von Nux vomica D6 gut behandelt werden konnten.

 

Sie steht im Winter im Gruppenauslauf mit zwei Ponys, sowie der Möglichkeit zum täglichen kurzen Weidegang, sofern der Boden es zulässt. Im Sommer steht sie tagsüber im Auslauf und nachts auf der Wiese oder hat die Möglichkeit, selbständig zwischen Wiese und Stall zu wechseln.

 

Shine Bright bekommt nur wenig Kraftfutter, da sie sonst extrem koppt und auch keine Mängel aufweist. Mineralfutter und Wasser stehen zur freien Verfügung, Heu und Heulage bekommt sie ad libitum. Im Winter bekommt sie überwiegend Rübenschnitzel, die sie sehr gut verträgt, aber ungern frisst. Sie ist allgemein mäkelig mit dem Futter.

 

Je mehr sie sich an ihre neue Umgebung und die Reiterei gewöhnt, desto weniger koppt sie. Das Kraftfutter bekommt sie im Eimer, den sie um den Kopf gehängt bekommt, wobei sie im ersten Jahr zwischendurch nicht mehr weiter gefressen hat, bis man sie koppen ließ, nun aber auffrisst und nach dem Füttern koppt. Insgesamt ist sie durch die verbesserte Stallhaltung und durch optimierte Fütterung deutlich weniger am Koppen.